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Choker – Das neue Must Have für den Mann?

21. Mai 2017

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Choker – Das neue Must Have für den Mann?

Schauen wir auf die Straßen, sehen wir kaum eine junge Frau ohne die begehrten Halsbänder. Kein Wunder, denn die Bänder sind stylish und geben einem noch so langweiligen Outfit den gewissen Lolita-Flair. Aber funktionieren die It-Pieces auch für den modernen Mann?

Es wäre nicht das erste Mal, dass sich ein Trend, der bei Frauen funktioniert, auch bei Männern durchsetzt. Da wären beispielsweise der Layering Look, Patches oder auch die Faszination für Metallic-Design. Natürlich sind das keine Mainstream-Geschichten, aber schauen wir auf die Fashionwelt, sehen wir eindeutig, dass sich Men Fashion des öfteren an der weiblichen Mode orientiert.

Ich gebe dem Trend ein absolutes GO. Egal ob zu einem lässigen Sommerstyle, dem richtigen Festival-Look oder mit der gewissen Extravaganz mit einem Anzug kombiniert. Mit dem richtigen Händchen sieht das Detail modebewusst und fashionlike aus.

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Nach ersten versuchen den Choker richtig in Szene zu setzen, wurde mir schnell klar, dass es auf das richtige Material ankommt. Feine Materialien wie beispielsweise Seide funktionieren nicht so gut. Es wirkt zu weiblich und lenken den Stil in die falsche Richtung. Besser hingegen funktionieren raue Materialien, die etwas derb aussehen. Leder ist ein tolles Material, um das Accessoires männlich in Szene zu setzen. Schnürsenkel-Optik eignet sich optimal für einen lässigen Streetstyle. Nicht jedes Material passt auch für jeden Look. Man muss etwas das Feeling dafür bekommen, um dem Look den passenden Choker zu verpassen. Aber eine Regel gilt immer:

Egal ob bei Mann oder Frau, die Bänder verkürzen optisch den Hals, weshalb das Teil am Besten an einem langen und schmalen Hals getragen werden sollte. Einschneidende Choker sind ein No Go. Niemand sollte wie ein Rollbraten aussehen.

In meiner Style-Inspo zeige ich euch, wie ich das Accessoires für einen sommerlichen Festival Look kombiniere.

Was sagt ihr zu diesem Trend?

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Shop The Details 

Fashion, Persönliches

Persönliche Erkenntnisse zur Fashionweek

4. Juli 2016

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Zwei Wochen im Jahr packe ich meine Koffer, um Berlin und der Modewelt Hallo zu sagen.

Der Trubel der vergangenen Woche ist vorüber. Der Alltag wird ab morgen wieder seinen gewohnten Lauf nehmen und ich frage mich: Was waren diesen Sommer die eigentlichen Highlights? Normalerweise sind es die Shows, über die ich viel nachdenken muss. Doch diese Saison war das etwas anders. Ich muss feststellen, dass ich mich zu dieser Fashionweek das erste Mal zugehörig und angekommen gefühlt habe. Das ist eigentlich normal. Denn wie jeder weiß: Kennt man sich aus, ist alles immer etwas leichter. Man hat den Dreh heraus, weiß welche Shows und Events vielversprechend sind und verfügt über die notwendigen Kontakte, damit diese Woche einem in Erinnerung bleibt. Natürlich vereinfachen diese Punkte einem das Leben zur Fashionweek sehr. Dennoch gibt es einen anderen Punkt, der dieses Jahr noch viel stärker hervortrat: Freunde. Es ist leicht Kontakte zu knüpfen. Dank Instagram und Co. leichter denn je. Aber Kontakte sind nicht immer gleich Freunde oder Menschen, die man dauerhaft um sich haben möchte. Ich für mich kann sagen, dass ich mittlerweile eine kleine Gruppe an Menschen gefunden habe, auf die ich mich in dieser Woche besonders freuen darf. Dafür bin ich sehr dankbar. Denn unter diesen vielen Bloggern jemanden zu finden, der einem positiv gesonnen ist, ist schwerer als man glauben mag. Ich stelle oft fest, dass in dieser Branche leider wenig Platz für Freundschaft ist. Es reicht meist nur für eine Bekanntschaft, die oft sehr schnell vorüber ist. Denn Konkurrenz und Missgunst ist in dieser Branche regelrecht an der Tagesordnung. Ich kann mich in diesem Punkt mittlerweile ganz klar abkapseln. Denn ich habe einen Vorteil: Ich bin ein männlicher Blogger. Diese Tatsache alleine macht mein Leben zu dieser Zeit unheimlich leicht. Auch wenn der Markt an männlichen Bloggern stark wächst, sind wir in dieser Branche fast noch eine Rarität. Dadurch bleibe ich meinem Gegenüber leichter im Sinn und kann meiner Frohnatur freien Lauf lassen. Leider ist das bei weiblichen Bloggern schon fast nicht mehr möglich. Der Markt ist überschwemmt.    Jeder möchte in dieser Welt wahrgenommen werden, eine Modegröße darstellen und die tollen Deals mit den coolen Firmen abschließen. Aber zu welchem Preis? Wenn dich die Missgunst zerfrisst und du keine Freude mehr für andere Menschen aufbringen kannst, macht dich das in dieser Branche überhaupt noch interessant? Ein Hoch auf Ehrgeiz. Als Blogger kommst du nicht weit wenn dieser nicht ausgiebig vorhanden ist. Dennoch muss die Damenwelt akzeptieren, dass die Firmen entscheiden, wen sie wollen und wer Potential hat. Dein Blog ist deine Marke. Wer will eine Marke die durch ein schlechtes Benehmen auf sich aufmerksam macht?!? Ein schlechtes Image ist in keinem Fall förderlich. Hört auf, einander Missgunst und Steine in den Weg zu legen. Ich höre von so vielen Kollegen immer wieder die gleiche Leier: “Die Fashionweek ist so schlecht geworden’’ und “was soll den bitte Bloggerin XY hier’’. Diese sollten sich eventuell mal fragen: Was will ich hier?

Ich liebe die Fashionweek. Atemberaubende Inszenierungen, tolle Events und Menschen, die sich verdammt viel Mühe geben. Wären da nur nicht diese schlecht gelaunten Blogger-Kollegen, die sich oftmals einfach zu wichtig nehmen.

Ich persönlich habe erkannt, dass diese Menschen meine Woche nicht unbedingt schöner machen. Ich geh solchen Gesprächen mittlerweile aus dem Weg und verbringe Zeit mit Personen, die mich inspirieren und die bei mir nach dieser Woche keinen faden Beigeschmack verursachen. Mir war die letzten Jahre nicht bewusst, dass genau dieser Punkt meine sonst so wunderbare Woche stark negativ beeinflusst hatte. Auf persönlicher Basis war diese Erkenntnis mein größtes Highlight.

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( Esra von nachgesternistvormorgen, Diana von thefashionanarchy und Sophie von basicapparel )

Vielen Dank an meine lieben Mädels, mit denen ich mal wieder eine bezaubernde Woche erleben durfte. Fashionweek bedeutet für mich so viel mehr als Events und Mode. Und das verdanke ich euch <3

Fashion, Outfitpost

Zwischen Paddington Bär und Sherlock Holmes…

18. Februar 2016

 

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Es hat schon was für sich, dieses tolle Gefühl, wenn man ein neues Lieblingsteil findet. Eine Mischung aus Freude und Neugier breitet sich im Körper aus. Man ist aufgeregt und hofft, nein man betet sogar, dass dieses Teil bitte bitte bitte auch in der richtigen Größe vorhanden ist. OH MEIN GOTT, es ist in meiner Größe da. Die Freude verwandelt sich in Glücksgefühle. Der nächste Blick geht in Richtung Preisschild. Wenn der stimmt, ist der Tag fast durch nichts mehr zu vererben.

Meiner Meinung nach ist dieses Gefühl eines der schönsten überhaupt. Das muss nicht unbedingt nur im Bereich Mode sein. Ich glaube, wir kennen dieses Gefühl in vielen Bereichen des Lebens. Ob das nun die perfekte Couch ist, die wir seit Jahren suchen, oder eben das ideale Cape, das wir mal eben entdecken, fabelhaft ist diese Emotion allemal.

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Ich überlege immer wieder, ob es gut ist, dass diese Situationen doch eher selten vorkommen. Haben wir diese Gefühle vielleicht genau deshalb, weil sie so selten sind?

Sind wir mal ehrlich: Wann passiert es schonmal, dass ein Teil perfekt sitzt, die Farbe stimmt und der Preis nicht allzu weh tut.
Es macht schon Sinn, dass es uns überrascht, wenn diese Faktoren aufeinander treffen.

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Schlimm wird es dann, wenn scheinbar alle Faktoren stimmen, aber der Preis oder die Größe nicht passen. Ich bin mir sicher, dass mir hier viele zustimmen werden: Das kann einem den Shopping-Tag mehr als versauen.

Bei meinem neuen Cape war aber Gott sei Dank alles perfekt. Ich fühle mich damit wie eine Art moderner Sherlock Holmes. Als könnte ich fast jeden Fall lösen und dabei stylisch und kultiviert aussehen. Oder manchmal, wenn ich mal wieder etwas tollpatschiger bin, wird aus meinem Sherlock-Feeling doch eher Paddington Bär. In diesem Sinne…. HAVE A NICE DAY

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Shop the Look:

Cape // Zara // Ausverkauft, ähnliches Teil

Schuhe // Grenson

Tasche // Louis Vuitton

Pullover // H&M

 

Allgemein, Fashion, Outfitpost

Berlin Fashion Week Outfit #1

23. Januar 2016

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Wenn es etwas gibt, das dieses Jahr mehr als funktioniert, dann sind das Leder und Camouflage. Momentan bin ich auf der Fashion Week in Berlin unterwegs und sehe kaum etwas anderes. Der Hype um die beiden Looks war nicht zu übersehen. Ob auf den Shows (wie bei Dimitri und Sadak) oder bei den Fashionista-Gästen, so gut wie jeder setzt zur Zeit auf Leder oder den Tarn-Style.

Ihr wisst ja: Entscheidungen zu treffen ist definitiv nicht meine Stärke. Ich entschied mich daher für eine Kombination aus beidem. Beide Styles sind lässige Streetstyle-Looks, die leicht und stylisch miteinander funktionieren.

Danke an das Team von Häberlein & Maurer: Ich stehe auf meinen neuen GUESS-Look.

 

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Was ich sonst auf der Fashion Week erlebt habe, welche Shows und Dramen meine Woche beeinflussten und wen ich dort bitte nicht mehr sehen muss, könnt ihr in ein paar Tagen in meinem Fashion Week-Bericht lesen.

 

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Allgemein, Persönliches

Zeit für mich…

11. Januar 2016

IMG_0841Zeit für mich…. Drei kleine Wörter, die alles Essentielle in unserem Leben bedeuten können. In einer  Welt, in der wir (dazu zähle ich mich natürlich ganze vorne mit) dauer-online und immer zu erreichen sind, ist genau diese fast nicht mehr vorhanden. Ich merke immer wieder aufs Neue, dass genau diese wichtige Sache für mich bedeutender denn je wird. Der Weihnachtsstress, der wohl an keinem von uns abprallt, die Verpflichtungen, die man sich teils selbst aufhaltst, weil man sich den Verwandten und Freunden verpflichtet fühlt und nicht zu letzt das Wetter, das doch sehr zu wünschen übrig lässt. All diese Punkte, ließen mich nachdenken.

Ich höre immer wieder, dass viele Bekannte und Freunde zu Weihnachten und auch von Ihrem Leben gestresst, genervt und unmotiviert sind.

Ich erzähle euch heute, wie ich versuche mein Leben positiv und ausgeglichen zu gestalten.

Mein Weihnachtsfest vor zwei Jahren beispielsweise:

Ich fühlte mich ausgelaugt, meine Launen die von hoch bis tief eher an einen Verrückten erinnerten, der Blog, der nicht im geringsten aussah, wie ich es gerne gehabt hätte, einen Full-time Job, der um die Weihnachzeit stressiger denn je war… Das alles machte mich fertig.

Eines war mir klar: Ich wollte über Weihnachten nicht zu erreichen sein.

Ein Weihnachten nur mit meinem Freund, meinen Katzen und schlussendlich mit MIR.. Nun ja, wie sagst du das der Verwandtschaft?!?

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Ich liebe meine Eltern. Wenn wir etwas schon immer gut konnten, dann offen miteinander sprechen, weshalb sie diese Entscheidung auch gut nachvollziehen und respektieren konnten.

Für mich stellte sich heraus, dass genau diese bewusste Entscheidung definitiv die richtige war. Es war entspannend, drei Tage ausschließlich mit meinem Freund zu verbringen. Keine große Feier mit Verwandten, die einen das ganze Jahr über weder sehen noch wirklich kennen. Meine Familie besteht aus meinen Eltern, Großeltern und Freunden, die ich über alles liebe und schätze. Ehrlich gesagt würde ich die meisten Verwandten von mir auf der Straße nicht einmal erkennen.

Versteht mich nicht falsch, ich wünsche allen nur das Beste. Aber für mich heißt Familie, Menschen die ich liebe. Das sind nun mal in meinem Fall nicht Tantchen und Onkel, sondern meine Freunde, die einen festen Grundstein in meinem Leben bilden.

Genau auf diese konzentriere ich mich. Ich merke, wer mir gut tut und wer eben nicht. Ich treffe immer häufiger klare Entscheidungen. Manchmal eben auch gegen Personen, die einmal stark in meinem Leben vertreten waren. Manchmal sollte man nicht versuchen sich auf Biegen und Brechen anderen Personen anzupassen oder Freundschaften aufrecht zu erhalten, wenn diese eigentlich keine mehr sind. Man verändert sich, wird erwachsen und strebt neue Dinge im Leben an. Ich bin der festen Überzeugung, dass eine gute Freundschaft ohne grundlose Anstrengungen und Verstellungen funktionieren kann.

Diese Umstrukturierung in meinem Alltag und in meinem Leben erleichtert es mir positiv zu denken. Ich werde oft gefragt, wie ich es schaffe, immer gut gelaunt und positiv zu sein. Natürlich liegt das zum einen an dem Naturell der jeweiligen Person, zum anderen weiß ich, wem ich gut tue und eben auch wer mir gut tut. Ich versuche auf meinen Körper zu hören, ich muss nicht überall dabei sein. Die Furcht eventuell etwas zu verpassen, musste ich erst lernen zu ignorieren. Denn genau diese Angst, nimmt uns oft die Möglichkeit zu erkennen, wann wir auf unseren Körper hören sollten. Mein Freund bestärkt mich unheimlich in dem, was ich tue, mit meinen Freunden kann ich lachen wie auch weinen. Menschen mit denen man Gefühle wie Leid und Freude teilen kann.

Natürlich gibt es Ereignisse im Leben, die man nicht vorhersehen oder bestimmen kann, diese meine ich hier auch nicht.

Was ich euch sagen möchte: Lebt eure Entscheidungen und euer Umfeld bewusster. Hört auf euren Körper und zieht euch zurück, wenn euch danach ist.

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Fashion, Outfitpost

Cape Town

29. November 2015

CAPE TOWN

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Alles dreht sich um Capes. Die ärmellosen Umhänge sind ein absoluter Trend für den Herbst und Winter. Ob in herbstlichen Mustern oder einfarbig, sie lassen sich perfekt zu coolen Jeans, Jogginghosen oder klassisch zu Hemd und Hose tragen. Das IT-Piece sieht nicht nur einzeln cool aus, es passt auch perfekt unter Lederjacken, Trenchcoats und Parka. In der kalten Jahreszeit, die Decke für unterwegs.

Ich habe mich für einen lässigen Jeanslook zu dem Grauen Cape entschieden. Der komplette Look ist bei RESERVED erhältlich. Den Mantel bekommt ihr bei Only.

 

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Allgemein, Fashion

Van Zitzewitz im Fashion Chaos

15. Juli 2015

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Warum machen wir Blogger das?

Berlin zeigt sich zur Fashionweek immer wieder in einem ganz besonderen Glanz. Schöne Mode, tolle Events und neue Bekanntschaften. Dennoch eine Woche die knallhart terminiert ist. Aus Blogger-Sicht könnte man fast schon von Fitness sprechen. Man rennt von Show zu Show, wenn möglich mit passendem Outfit-Wechsel. Es könnte ja irgendwo ein Streetstyle oder Mode-Fotograf hinter einer Ecke lauern.
Bevor sich hier jetzt irgendjemand fragt: Warum tut man sich das an???
Es ist ein positiver Stress, der ein Ablauf-Datum hat. 4-5 Tage voller Hektik, die sich aber extrem lohnt. Die Woche ist inspirierend. Sie gibt Anregungen für neue Trends, animiert einen zu neuen Dingen und gibt einem die Möglichkeit, sich selbst in der Blogger-Welt zu finden. Es ist fabelhaft, sich eine Woche lang geballt mit Menschen über Mode zu unterhalten. Mein Freund ist ganz froh, dass er mal eine Woche Ruhe von dem „ganzen Scheiss“ hat. Das sind seine Worte, nicht meine.
Das sind definitiv die positiven Dinge, die Berlin zu der Fashionweek mit sich bringen.

Dich kenne ich doch!

Das Schönste für mich in dieser Zeit, sind die wahnsinnig begabten und kreativen Menschen. Die Mode-Welt bietet so viele tolle Persönlichkeiten, die man kennen lernen darf. Eine Welt die für jede Idee offen ist.  Fotografen, Models, Redakteure und eben Blogger. Blogger, die die gleiche Leidenschaft für Mode aufbringen wie man selbst. Jede Saison aufs neue sind Menschen darunter, die mich aufs Tiefste inspirieren. Fashion interessierte, mit denen man eine Wahnsinns Zeit verbringen darf. An dieser Stelle nochmal danke…..

 

Esra von nachgesternistvormorgen

Riccardo von fabulousricci

Verena von fashionobsession

Foxy von foxyblond

Laiyin von thestylecircus

Julia von amelyrose

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Danke an euch. Es war wieder eine mega lustige Woche. Auch an alle anderen die ich wiedersehen und kennen lernen durfte.

Love it

Obwohl ich im Moment  klassische Männer-Mode bevorzuge, war es für mich sehr interessant ausgefallenere Designs zu sehen. Es gibt mir Ansporn, mich ein wenig aus meiner Gewohnheit rauszuwagen. Wenn wir uns nicht aus unseren Gepflogenheiten raustrauen, bleiben wir auf einem Punkt stehen. Wir entwickeln uns nur schwer weiter. Vielleicht verpassen wir etwas. Diese Saison haben mich ein paar Herren- Kollektion besonders begeistert. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten.

VEKTOR

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SADAK

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IMPULS

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JULIAN ZIGERLI

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LEUTE WAS IST MIT EUCH LOS…

Es gibt aber auch weniger schöne Momente und Personen, die einem zu dieser Zeit begegnen. Es gibt z.B. die ein oder andere Person, die sich wichtiger nimmt als nötig. Ich frage mich des öfteren auf der Fashionweek, wie man so überheblich und unzufrieden sein kann. Man sollte doch meinen, dass kostenlose Partys, Shuttles, Drinks und Food einen glücklich stimmen sollten. Mal ganz ehrlich: die Frechheit, sich über die Auswahl an Essen auf einer Aftershowparty, die von „HANS IM GLÜCK“ supportet wird, zu beschweren, finde ich sehr dreist und unhöflich. Sich über Klamotten negativ zu äußern, in die die Designer viele Stunden Arbeit investiert haben, ist eigentlich ok. Allerdings nicht, wenn man selbst ein Hemd trägt, dass IM STEHEN SCHON FAST AUFPLATZ. Das ist dermaßen lachhaft, dass ich solche Meinungen nicht ernst nehmen kann.
Kritik ist toll und darf mit Sicherheit geäußert werden. Mich selbst haben so manche Kreation nicht überzeugt. Aber über Passform und Schnitte zu sprechen, selbst aber anscheinend keine Ahnung zu haben, finde ich sehr unpassend. Ich war kurz davor, dem guten Mann ein paar Scheine in die Hand zu drücken, damit er sich ein vernünftiges Hemd in seiner Größe kaufen kann.

IST DAS GLAS HALB VOLL ODER HALB LEER?

Ich höre immer wieder Meinungen, dass die Fashionweek in Berlin an Wichtigkeit und Charme verliert. Wir hätten zu wenig große Designer und die Mode könnte international nicht mithalten. Designer orientieren sich lieber in andere Länder wie Paris oder London.
Nun ja, ich sehe das ein wenig anders.
Ich finde Berlin ist eine wahnsinnige Plattform für aufstrebende Designer.
Ich besuche gerne neue Shows von Jungdesignern, die am wachsen sind. Bestes Beispiel ist Marina Hoermanseder, die letztes Jahr im Winter ihre erste Show präsentierte und dieses Jahr für ihre wunderschönen Kreation gefeiert wurde.
Wenn Designer oder Labels so gewachsen sind, dass sie sich in der Lage fühlen, international Fuß zu fassen, in einer Metropole wie Paris, die sich  jahrelang mit ihrer Fashionweek etablieren konnte, sieht man, dass Berlin ein Sprungbrett sein kann.  Nicht nur für die Marke. Auch für die Stadt selbst. Klar ist Berlin noch kein Paris. Nicht vergessen
dIe Fashionweek Berlin ist noch jung, lasst ihr etwas Zeit.

Who the F**K is dieser Z Promi?

Weißt du wer das Ist? Nein, Du?

Promis zur Fashionweek ist wie die Zigarette nach dem Sex. Sie sind da und das ist auch gut so. Ich stelle jede Saison fest, dass es immer mehr A-Promis  auf die Fashionweek zieht. Dafür bin ich sehr dankbar. Denn diese sind eine absolute Bereicherung.  Erstaunt bin ich jedoch, wie viele Ex-Bachelor Kandidatinnen und Möchtegern Schauspieler/innen sich auf die Modewoche verirren. Menschen die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe. Ich dachte immer, ich sei gut informiert, was Promis, klatsch und tratsch betrifft. Anscheinend doch nicht.

Sorry, aber was leisten diese Personen bitte für die Mode? Ich wüsste nicht, was eine Ex-Bachelor-Kandidatin zur Fashionweek beitragen sollte. Genervt schauen zähle ich jetzt mal nicht als Konstruktivität. Für mich sowieso unvorstellbar, an einer  Show teilzunehmen, in der sich eine Handvoll Mädels an einen Möchtegern-erfolgreichen Mann ranschmeißen. Nun ja wir dürfen uns im Anschluss über neue  “ 5 Minuten Promis“  freuen. Ein echter Spaß.

Raucht euch jetzt vor lauter Text der Kopf?

Ich hätte da etwas.

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Allgemein, Beauty

HELLO INVICTUS

29. Juni 2015

Frisch, sportlich einfach maskulin….

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Was ist euch an einem guten Duft wichtig? Bei mir ist das immer Phasen abhängig.

Ich bin im Moment in einer eher sportlichen Phase. Danach zu duschen ist natürlich genauso ein Muss wie Parfum aufzutragen. Den Schweiss aus dem Gesicht zu waschen ist eine absolute Wohltat. Danach einen guten Duft zu verwenden ein absolutes Bedürfnis. Der Wiedererkennungswert eines Duftes steht dabei für mich an oberster Stelle. Ich kann mir dafür keinen besseren Duft als Invictus von Paco Rabanne vorstellen. Er riecht total frisch und extravagant. Beides ist mir bei einem Parfum besonders wichtig. Ist es nicht toll auf einen schönen Duft angesprochen zu werden? Für mich ist das schönste Kompliment überhaupt.

Jedem ist Paco Rabanne ein Begriff. Nicht nur in Sachen Mode ein wunderbares Label. Die Düfte der Marke sind ein absoluter Dauer-Brenner. One Million war bisher immer wieder mein Begleiter für den Alltag. Nun durfte ich anlässlich des Invictus Awards den Duft testen. Danke dafür an FLACONI.de. Und ich muss sagen: Ich liebe ihn schon jetzt!

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Der Duft spricht eigentlich schon für sich. Der Marke Paco Rabanne reicht das aber nicht. Anlässlich des Duftes rief das Label 2013  einen sportlichen Kontest ins Leben: 7 Sportler, die von einer Fach-Jury ausgewählt werden, messen sich in verschiedenen sportlichen Disziplinen. Der Gewinner bekommt 50.000 €, die er für ein sportliches Projekt verwenden darf. Der INVICTUS AWARD findet mittlerweile zum 3. Mal statt. Eine tolle Sache

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Mehr Infos auf Pacorabanne

Duftrichtung: Frisch
Duftcharakter: Maskulin
Kopfnote: Grapefruitschalen, Marine-Akkord
Basisnote: Guajakaholz, Patschuli, Eichenmoos
Herznote: Lorbeerblätter, Jasmin