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März Update – Was war so los?!?

2. April 2017

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Eskalation…

Holla die Waldfee, der März war ein Bad der Gefühle. Zumindest für die Leser meines Blogs. Ein Thema wurde heiß diskutiert: Der Beitrag, in dem dem es um Lookalikes/Fake-Taschen ging, hätte nicht mehr polarisieren können. Mal vorab: Ich habe in dem Artikel niemanden bestimmten angreifen wollen. Schon gar nicht Menschen, die sich in meinem näheren Umfeld befinden. Ganz klar sprach der Text aus meiner Seele. Tatsächlich sprach er wohl vielen aus der Seele. Jeder meiner Texte kommt von mir und spiegelt meine Meinung wider. Mir ist bewusst, dass nicht jedermann diese vertritt, und das verlange ich auch von keinem. Ich bin kein Freund von Menschen, die einem um jeden Preis eine Meinung aufzwängen wollen. Ich liebe vielmehr die Vielfalt an Meinungen und deren schöne Diskussionen. Genau dieser Aspekt ist für mich essentiell beim Bloggen. Leider fühlten sich wohl ein paar Mädels durch meine Worte gekränkt und angegriffen. Natürlich war das nicht die Intension meines Beitrages. Das wäre schlicht und einfach nicht meine Art.

Aber eines möchte ich euch sagen: In der heutigen Welt ist es manchmal schwer eine eigene Meinung zu haben. Denn diese wird oft als Angriff gesehen. Aber Angriff weswegen? In diesem Fall sprechen wir von einer Meinung in der es um ein materialistisches Thema ging. Ganz klar definiert und relativ sachlich niedergeschrieben. Kein Thema, das einen im tiefsten Stolz verletzen sollte. Kritik an einem Produkt sollte gestattet sein und dieses Recht nehme ich mir auch raus. Ich schreibe niemandem vor, was er zu tun und zu lassen hat. Ich versuche lediglich meinen Standpunkt zu äußern. Ob jemand was daraus macht, ist deren Sache. Wir alle sollten lernen, Meinungen und auch Aussagen von anderen zu akzeptieren. Nur weil ich anderer Meinung bin, bin ich nicht weniger sympathisch oder gar weniger ICH. Entspannt bleiben ist hier die Devise. Andere Meinungen können auch mal anregend sein! 😉

 

Hätte ich nicht gebraucht…

…Die ewig unnötigen Diskussionen, die uns allen manchmal die Zeit rauben. Im Alltag mit unseren Geliebten, Freunden und Bekannten sind sie manchmal einfach unumgänglich. Wir könnten doch alle darauf verzichten.

…Die Biotherm Blue Therapy Creme. Meine Haut beschwert sich immer noch.

…Unnötige Instagram-Kommentare wie „Schwuchtel, warum hältst du deine schwulen Hut fest?“ Ich wusste nicht, dass Hüte eine sexuelle Orientierung haben können.

…Programmabsturz auf meinem Blog. Habe ich das Internet gelöscht?

 

Bitte mehr davon…

… Tolle Events. Der März hatte fabelhafte Events. Ricardas Modeflohmarkt, Ruths und Sophias „Mannheim bloggt“-Event und das Engelhorn The Box Opening waren mal wieder gefüllt mit großartigen Momenten.

…Wunderbare Kooperationen. Danke an Baldessarini, Von Jungfeld und Scarosso für eine gelungene Zusammenarbeit.

…Shootings mit meiner lieben Ruth von RuthGarthe.com. Wenn jemand ein Allround-Talent ist, dann du.

 

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WOW…

Süchtig macht der neue Duft von Joop. Ich gestehe: In meinen Parfum-Schrank stehen unzählige Düfte. Immer mit dabei: Joop. Ich habe sie alle. Da war klar, dass der“ Wow“-Duft nicht fehlen durfte. Immer ein Stück weit extravagant und stark. Eben Joop. Mein bisheriger Favorit war eigentlich der Joop Homme. Ich denke, das hat sich nun mit WOW erledigt. Ganz klar: Sucht-Faktor. Wer auf würzig und frisch steht, findet an diesem Parfum seine Freude. Ich würde sogar behaupten, dass auch Frauen diesen Duft zu schätzen wissen dürften. Nicht nur, weil ihr Gegenüber sagenhaft duftet, sondern auch für sich selbst. Denn die Basisnote ist Vanille und gibt dem doch kräftigen Duft eine weiche Komponente. Danke an Flaconi für dieses nette Präsent.

Kopfnote: Bergamotte, Kardamom

Basisnote: Vanille

Herznote: Vetiver

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Beiträge, die ich lesen musste….

Nachgesternistvormorgen – Darf eine Feministin sexy sein? – Ein schöner Text, der auch mal tiefer geht als ein normaler Outfit-Beitrag. Ein Beitrag, der zum Nachdenken anregt.

BloggerBazaar – INSTAGRAM: AUTHENTIZITÄT VS. LIKES? – Ein Artikel, der den Mainstream und die Authentizität bei Instrgam in Frage stellt.

Fabulousricci – Von einer Beziehung mit sich selbst! – Ein sehr persönlicher Beitrag, der authentischer nicht sein könnte.

 

 

Meine Lieblingslooks März….

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Schlusswort…

Der März war ein inspirierender Monat. Voll mit Events, tollen Shootings und ein paar kleinen Turbulenzen. Wenn ich mir etwas für den April wünschen könnte, wäre das Toleranz. Toleranz bezüglich der Meinung anderer und Toleranz gegenüber der sexuellen Orientierung.

Genießt die ersten Sonnenstrahlen!

With Love

Patrick

 

Allgemein, Lifestyle, Persönliches

Die Nachteile des Real Life – wenn bildbearbeitung schief geht

8. Januar 2017

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Eine Satire, die traurigerweiße manchmal keine ist.

Blogger, Influencer und die, die es mal werden möchten, lieben es: DIE BILDBEARBEITUNG.

Photoshop war früher wohl noch eher unbekannt und meist nur für Fotografen, Agenturen und Profis zugänglich. Mittlerweile sieht das aber anders aus. Wer in der Social-Media-Welt an Einfluss gewinnen möchte, sollte eine gute Bearbeitungssoftware oder Bildbearbeitungs-App zur Hand haben.

Apps, deren Möglichkeiten wohl grenzenlos erscheinen:

 

Ich wäre wohl aufgeschmissen ohne diese Tools. Denn hätte ich diese nicht, müsste ich ja noch richtig viel Zeit in mein Styling, Make Up und Sport investieren. Ich habe mir schon lange abgewöhnt, perfekt für ein Shooting auszusehen. Warum die Arbeit vorher machen? Die ganzen Apps wie Facetune, Lightroom und Vsco machen doch im Grunde alles perfekt. Hier die Haare etwas heller, da etwas glattere Haut und die obligatorischen 20 Kilo kann ich wohl auch noch weg retuschieren. Meine Augen sehen einfach zu natürlich aus, die werde ich wohl noch etwas vergrößern, damit ich Ähnlichkeit mit der Katze aus Shrek habe. Wenn man es genau nimmt, bräuchte ich nicht einmal duschen, um super fresh auszusehen. Nadja abd el Farrags Zähne sind braun im Vergleich zu meinen. Bauchfrei? Kein Thema. Wenn ich gar keinen Bock auf Shooten hätte, könnte ich meinen Kopf auf irgendein Bild setzen. Ein Hinterteil à la J.Lo? Kein Problem, auch das bekommen wir hin. Wir sind ja alle anonym im World Wide Web.

 

 

Tja, wären da nicht die Nachteile des Real Life. Es ist einfach immer wieder lustig, so manch ein Bild auf Instagram genauer unter die Lupe zu nehmen. Vor allem wenn man die ein oder andere Person auch mal live trifft. Natürlich nutzen wir alle diese Tools. Wir möchten uns ja auch schließlich von unserer besten Seite präsentieren. Ich persönlich muss mich manchmal auch bremsen. Denn ganz klar: Die Möglichkeiten sind verlockend. Aber wo ist die Grenze? Muss meine Taille denn wirklich so dünn sein, dass mein Unterarm fast schon breiter wirkt? Muss die Haut dermaßen glatt sein, dass selbst Meg Ryan sich erschrecken würde? Ich sehe immer wieder Bilder, die über ein gesundes Maß hinaus schießen. Viele Bilder sind anatomisch schon fast nicht möglich.

Tatsächlich denke ich des Öfteren, während ich durch Instagram stöbere: Gebt Naddel ihr Gebiss zurück.

Zu weiß, zu dünn, zu realitätsfremd.

Fakt ist: So viele Bilder sind in irgendeiner Form retuschiert! Das ist Tatsache.

Ich selbst hole mir mittlerweile eine zweite Meinung ein, bevor ich ein Bild poste. Man verliert schlicht und einfach den Blick zur Realität. Seitdem ich meine Bilder weniger retuschiere, lade ich viel lieber Bilder hoch. Mal davon abgesehen, dass ich unheimlich viel Zeit spare.

Mir bringt es nichts, wenn ich live keine Ähnlichkeit mit der Person auf dem Bild habe. Ich denke, ein gesundes Mittelmaß ist immer von Vorteil. Ich will ja nicht bei jedem Event gefragt werden, ob ich zugenommen habe.

Bei Instagram kommt die Schönheit leider nicht von Innen, aber bleibt euch selbst treu und versucht niemand zu verkörpern, der ihr nicht seid.

 

Wie entstehen meine Bilder?

Ich werde jeden Tag aufs Neue gefragt, wie ich meine Bilder bearbeite. Ich lege es euch heute offen: Ich nutze für meine Bildbearbeitung zwei Apps. Immer die gleichen Tools und den selben Filter. Mir persönlich ist es wichtig, dass mein Instagram-Profil eine Linie fährt. Genau aus diesem Grund wähle ich bei jedem ausgewählten Bild die selben Einstellungen der Bildbearbeitung. Denn sind wir mal ehrlich: Einem schön strukturierten Feed folgt man gerne.

Zum einen ist das FACETUNE. Diese App nutze ich für kleine Retuschierungen an meiner Person, wie beispielsweise die Funktionen Glätten, Aufhellen und Überlagern. Und zum anderen nutze ich die App VSCO. Mit dieser arbeite ich an der Deutlichkeit des Bildes und verwende einen Filter. Für meine Instagramfotos benutze ich den T1-Filter.

Hier zeige ich euch im Genauen, wie ich vorgehe

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Allgemein, Outfitpost, Persönliches

The British Man

6. März 2016

 

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Pixie-Bang und Karo-Fieber….Ich war selten so inspiriert wie bei diesem Outfit. Ich bin ein Fan von verschiedenen Mustern und Stoffen. Ein Look, mit dem ich mich very BRITISH fühle. Ein Gefühl, das mir absolut willkommen ist. Denn London ist eine meiner Lieblingsstädte und kann im Bezug auf stylische Fashionistas kaum übertroffen werden. Ob mein Feeling an dem Karo-Muster oder doch eher an meinem neuen Pixie-Haarschnitt liegt, weiß nur die fabelhafte Queen Elisabeth.

Spontane Entscheidungen sind ja bekanntlich nicht immer die Besten. In meinem Fall aber die Beste, die ich im Bezug auf meine Haare treffen konnte. Ich bin nicht nur Modeblogger sondern auch Hairstylist und Make-up Artist. In diesem Beruf habe ich täglich mit Entscheidungen von Menschen zu tun. Manchmal weil ich diese berate und manchmal weil sich meine Kunden in neuem Glanze sehen möchten. Doch oftmals kommen genau diese Entscheidungen aufgrund einschneidender Lebensereignisse. Die Trennung vom Freund/Freundin, ein neuer Job oder einfach weil man keine Lust mehr hat auf etwas altes, das man schon viel zu lange kennt und einen nicht mehr zufrieden stellt. Gründe, die wohl jeder von uns auf eine gewisse Art nachvollziehen kann. Ebenso war es bei mir. Ich hatte genug von meinem Haarschnitt. An manchen Tagen gelang mir das Styling super gut, an anderen wiederum überhaupt nicht. Ich kann die gute Britney Spears durchaus verstehen. Nach gefühlten Stunden des unbefriedigenden Stylings hatte ich durchaus des öfteren Lust, mir die Haare einfach kahl zu rasieren und mit einem Gegenstand um mich zu schlagen. Mein Verlobter, der mich nun schon acht Jahre lang kennt, weiß genau, dass er mich in diesen Momenten lieber nicht anspricht. Ich wundere mich, dass mein Föhn meinen Aggressionen bisher standhielt.

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Was läuft da bloß schief?
Mal ganz ehrlich: Wie bescheuert muss man sein, seinen Tag durch eine scheiß Frisur beeinflussen zu lassen.
Definiere ich mich schon so stark über Äußerlichkeiten, dass mich eine Frisur schon aus der Bahn wirft? Ich hatte definitiv keine Lust mehr, mir diese Frage zu stellen. Mir war eines klar: Ich brauchte eine Frisur, die stylisch aber unkompliziert zu handeln ist.

Und was soll ich sagen: Mit meinem neuen Pixie-Cut bin ich mehr als zufrieden. Etwas strange, unkonventionell, stylisch und ein Stück weit ICH.
Genau das, was ich brauchte. Ich fühle mich wohl und bin morgens tiefenentspannt. Ein Gefühl, das mir den Start in den Tag mehr als versüßt.IMG_1303_2

 

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Und nicht nur das: Ich bin wieder motiviert, mein Styling der Frisur anzupassen. Neue und coole Styling-Variationen, auf die ich vor meiner neuen Frisurwahl einfach nicht gekommen bin, gestalten meine Morgenroutine auf eine ganz neue Art und Weise.

 

Sakko / Glub of Gents 

Mantel / Zara / sold out same here

Hose / Zara

Sneaker / Adidas

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Allgemein, Persönliches

Einen Gaylord zum Mitnehmen, bitte ?!?

31. Januar 2016

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Wenn „schwul sein“ zum Prestige-Objekt wird.

Vorweg muss ich sagen, dass ich sehr wenig Konflikte oder Anfeindungen bezüglich meiner Sexualität habe. Ich bin schwul und finde es fabelhaft. Ich lasse wenig Spielraum für andere Meinungen. Zum einen aus Selbstschutz  und zum anderen weil es nun einmal so ist. Für mein Umfeld war und ist das Thema noch nie ein Problem gewesen. Glaubt mir eines, dass ich damit Glück habe, ist mir vollkommen bewusst. Denn das ist leider die Seltenheit.

Ich beschäftige mich aber heute mit einem anderen Thema: Der schwule Mann, das Accessoire der modernen Frau.

Einladungen zu Hochzeiten, Shopping-Touren oder auf andere Events von teilweise fast Unbekannten sind nichts Neues. Einladungen, die ich aus genau einem Grund erhalte: weil ich schwul bin.

Man kann fast schon behaupten, dass ein schwuler bester Freund der Wunsch vieler Frauen ist. Ich merke doch des öfteren, dass Charakter und Einstellung erstmal zweitrangig sind. Sätze wie: „Ihr Schwulen seid so lustig“, „Ihr Schwulen seid alle so hübsch und gepflegt“ oder „Ich brauche unbedingt einen schwulen besten Freund“ sind tatsächlich Alltag in meinem Leben. Da kommen mir bestimmte Fragen in den Sinn: Sind Hetero-Männer nicht gepflegt, nicht schön oder haben wenig Sinn für Humor? Ist das Schwulsein ein Indikator für Schönheit? Ist meine sexuelle Identität Ausschlag gebend für das, was mich ausmacht? Sind das oberflächliche Floskeln um zu zeigen, dass dein Gegenüber kein Problem mit Homosexualität hat?

Anfangs habe ich solche Zitate nicht als unpassend empfunden, ich fand es eher schön, dass Menschen, die ich neu kennen lernen durfte, so schön reagierten. Aber wenn wir ehrlich sind, sind solche Sprüche weder persönlich noch unbedingt ein Kompliment. Es reduziert einen doch erstmal auf die Sexualität. Und ist nicht genau das oberflächlich?  Ich frage mich tatsächlich woran es liegt, dass diese Aussagen so normal geworden sind. Ich renne doch auch nicht durch die Straßen und sage: „Oh du bist blond, lass uns Freunde sein!“

 

In meinem persönlichen Beitrag geht es heute aber auch um mein tägliches Leben, in dem natürlich viele Fragen bezüglich meiner Orientierung aufkommen.

Manche Fragen sind so banal, dass ich euch das auf keinen Fall vorenthalten möchte.

„Achso, du bist schwul. Ziehst du dann auch zum Weggehen Frauenkleidung an?“

Eine Mischung  aus Belustigung und Geschockt sein kommt in mir auf. Fragen gehen mir durch den Kopf: Ist das eine ernste Frage? Glauben das mehrere Menschen? Oder bin ich schon so sehr „Drama Queen“, dass man diese Tatsache einfach annimmt. Ich bitte diesbezüglich um Rückmeldung.

Nein, natürlich nicht. Ein Homo und eine Drag Queen sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Du musst nicht zwangsläufig schwul sein, um dich wie eine Frau zu schminken oder wie diese anzuziehen. Nicht jeder Homo rennt in seiner Freizeit in High Heels rum.

„Bist du Frau oder Mann in der Beziehung?“

Ich frage mich immer, was hinter dieser Frage konkret steckt. Fällt es manchen schwer über die „normale Vorstellung“ der Mann-Frau-Konstellation hinauszuschauen oder möchten sie doch eher pikante Details aus meinem Sexleben erfahren?

Tatsächlich habe ich keine Antwort auf diese Frage. Überfordert trifft es eigentlich im Genauen. Wenn mein Freund kocht und Wäsche wäscht, ist er dann die Frau? Oder heißt es nur, dass ich faul bin?

 

„Glaubst du mein Sohn ist schwul, weil er mit Barbies spielt?“

WHAAAAAAT? Ich wusste nicht, dass die Tatsache, dass ich schwul bin, mich automatisch zum Orakel von Delphi macht. Das war wohl bisher die komischste Frage, die ich je gestellt bekommen habe. Klar, in meinem Fall war es so, dass ich mit Puppen spielte. Ob das ausschlaggebend dafür war, dass ich schlussendlich auf Männer stehe, kann uns vermutlich nichtmal die Schwulen-Ikone Nr.1 Liza Minelli beantworten. Meine Wenigkeit glaubt das aber nicht.

 

„Ich habe ja nichts gegen Schwule, aber…“

„…wenn mein Sohn schwul wäre, wäre das ein Problem für mich“ oder „Oh Gott, mein Sohn ist schwul, wie erzähle ich das bloß der Familie und den Freunden?“. Die ganze „Ja, aber“-Fraktion sollte sich jegliches Kommentar sparen. Was ist aus der bedingungslosen Liebe geworden, die man seinem Kind gegenüber empfinden sollte. Es ist nicht wichtig, was andere dazu sagen. Vorallem ist es nicht wichtig, ob man als Eltern oder Familienteil damit klar kommt. Die betroffene Person muss glücklich sein und damit klar kommen. Es ist schwer genug, sich zu einem Outing zu entscheiden. Für mich war es die schönste Freude, die Unterstützung meiner Eltern, Großeltern und Freunde zu haben. Es ist erschreckend, wie manch Eltern bereit sind, dass Lebensglück ihrer Kinder zum Wohle der gesellschaftlichen Erwartung zu opfern.

 

„Ist der Typ dort drüben auch schwul?“

Nicht jeder homosexuelle Mann ist die „klassische Tunte“, die wir oft in den Medien vorgelebt bekommen.

Natürlich gibt es Männer in dieser Szene, denen du auf 1000 Meter Entfernung ansiehst, dass sie Popopiraten sind. Dennoch merkst du es den meisten nicht an. Auch ich nicht.

Die Welt ist doch mittlerweile voll mit Hetero-Männern, die hot aussehen und mit denen du mega Spaß haben kannst. Ich würde behaupten, dass es für einen schwulen Mann immer schwieriger wird, festzustellen, ob dein Gegenüber homo oder hetero ist.

 

„Wärst du gerne eine Frau?“

„Nein, wärst du das denn gerne?“ ist dazu immer meine Antwort. Es ist manchmal einfach so lustig, was für ein Durcheinander eine von der Norm abweichende Orientierung für viele Menschen ist. Bei dieser Frage muss ich einfach immer lachen. Ein Mann steht auf einen Mann. Es ist so wie es ist. Ich brauche nicht zwangsläufig Brüste oder ein weibliches Geschlecht um das zu können.

 

„Ich habe kein Problem mit Schwulen, solange sie mich nicht anbaggern“

Ja genau, auf dich und nur auf dich habe ich gewartet. Die Eitelkeit der Hetero-Männer ist manchmal unbezahlbar. Wer es noch nicht wusste, ich renne den lieben langen Tag durch die Stadt und mache Heteros klar. Hobby so zu sagen.

Natürlich gibt es ein paar wenige Ausnahmen unter den Schwulen, die „Heten-Knacken“ regelrecht als Sportart betreiben. Das ist aber doch eher die Ausnahme und tatsächlich muss man sich dabei auch fragen: Sind die geknackten Heten wirklich hetero oder war bei ihnen von Vornherein eine gewisse Neigung oder Neugierde vorhanden? Vielleicht doch Bi? Meines Erachtens ist Bisexualität aber nur eine Zwischenstation auf der Reise nach Gaytown.

Jetzt aber im Ernst. Liebe Männer, dieser Satz ist so bescheuert und eigentlich auch mehr als unnötig. Zum einen wirkt er, wie ich finde, arrogant, zum anderen klingt es so, als würde man die Homosexuellen nur dulden. Was wäre denn die Konsequenz eines Anbagger-Versuchs? Diese Frage stelle ich mir immer wieder aufs Neue. Denn tatsächlich ist diese Aussage, eine der meisten.

So meine Süßen 😀 Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen persönlichen Worten etwas unterhalten und Einblicke in mein Leben geben. Wer Fragen hat, kann sie mir gerne in der Kommentar-Box hinterlassen.

 

 

 

 

 

 

Allgemein, Fashion, Outfitpost, Persönliches

Und wenn ich nicht erfroren bin… Persönliches zur Fashionweek

24. Januar 2016

Und wenn ich nicht erfroren bin…..

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Mal vorweg, Berlin war die Woche über so verdammt kalt, dass ich mir geschworen habe, nicht mehr im Winter auf die Fashion Week zu fahren. Ob ich das wirklich mache? Fragt mich, wenn ich wieder aufgetaut bin. Ich habe mir gefühlt 10x am Tag den Allerwertesten und sämtliche Gliedmaßen abgefroren.
Habt ihr schonmal für eine Städtereise im Winter gepackt? Zwei Mäntel und der Koffer ist voll. Nun wäre es ja schön gewesen, wenn ich nur zwei Mäntel gebraucht hätte, aber zur Fashion Week braucht man gefühlt fünf Outfits an einem Tag. Das macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Ich frage mich immer noch, wie ich die ganzen Kleider transportieren konnte. Dennoch waren diese einfach zu dünn für diese knallharte kalte Realität. Eine Woche lang frieren um gut auszusehen. Das war es mir wert. Mein Körper wird sich spätestens nächste Woche dafür bedanken.

In diesem Beitrag spreche ich über meine Persönliche Woche. Meine Highlights und was ich weniger gut fand. In meinem zweiten Beitrag geht es dann über die Shows und die Mode.

Meine Highlights in dieser Woche…

 

Die Zugfahrt mit der fabelhaften Diana von Laviedeboite. Meine Blogger-Kollegin ist einfach nur Zucker und weiß, wie sie mich unterhält. Eine Fahrt, die mich irgendwie an eine längst vergangene Zeit erinnert hat: Die Klassenfahrt zu Schulzeiten. Und wer von uns hat das nicht geliebt. Die eigentlich viel zu langen 5 Stunden nach Berlin waren so schnell verflogen, dass es mich nicht mal gestört hat, nicht rauchen zu dürfen. Ich durfte erfahren, wer Bibi Blocksberg ist. Ich wusste nicht, das die Hörbücher und Serien ein absoluter Kult waren.
Danke Diana für die fabelhafte Woche, du bist meine „Cordula“ Kolumne.

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Es war mir mal wieder eine Freude mit meinen Ladies Zeit zu verbringen. Diese Woche besonders. Egal ob intime und politische Gespräche mit meiner lieben Vickie, stundenlang auf Einlass warten mit der großartigen Tatjana, die perfekten Overknees shoppen mit Esra und Foxy oder einfach nur zu den 90s abfeiern mit meinen lovely Girls Diana und Michelle. Trotz der Kälte einfach ein Highlight, dass wir, egal wie stressig die Woche ist, immer die Zeit für einander finden.

Kleiner Tipp nebenbei: Lasst euch zur Fashion Week bitte niemals auf eine Facebook-Gästeliste setzen. Das wird nichts.

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Fashion Week meets Alkohol…

Ich will hier eigentlich keine Werbung für Alkohol machen. Aber die Woche über fließt er (zumindest bei mir und meinen Freunden) des öfteren. Meist Sekt oder Champagner. Es ist nicht unbedingt die schlechteste Taktik der Fashion Week und der Designer, die Redakteure, Einkäufer und Blogger etwas abzufüllen. So manch eine Show ist leider nur mit etwas Alkohol zu ertragen. Manchmal ist es auch nicht die beste Kombination zu den eher weniger vorhandenen Mahlzeiten in dieser Zeit. Nach einer Woche Fashionzirkus kann ich Sekt und Co nicht mehr sehen. Dennoch gibt es ein neues Getränk (zumindest für mich NEU), das ich jetzt wohl öfter bestelle.

Das Berliner Weiße mit Himbeergeschmack ist mein neues Lieblingsgetränk. Bier mit Sirup. Anscheinend kannte es jeder außer meiner Wenigkeit.

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Rollschuhfahren auf der Hashmag Blogger Lounge kann was…

Ich finde es immer wieder schön, wie viele Events es mittlerweile für uns Blogger gibt. Es macht unheimlich Spaß, die Instagram-Welt mal wieder live zu treffen. Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber dazu schreibe ich weiter unten mehr. Schön zu sehen, dass nicht nur ich die Bilder ordentlich bearbeite. Es werden keine Kosten und Mühen gescheut,  es uns Bloggern gemütlich zu machen. Immer wieder eine tolle Möglichkeit, um netzwerken zu können.
Ich bin mir sicher, dass sich die Mehrheit auf genau diese Events freut.

Dieses mal waren wir auf der Hashmag Blogger Lounge. Ein Vormittag voller lustiger Aktionen. Coole Zeitlupen-Shootings für ein Daumenkino, eigens designte Handyhüllen und die Möglichkeit auf ein kleines Tattoo, waren nur wenige der Highlights auf diesem Event. Lustig war auch die Möglichkeit, Rollschuh zu fahren. Stellt mir ein Paar hin und ich bin eine gute Zeit lang beschäftigt. Ich würde behaupten, ich bin ein Ass in Inline Skates fahren aber Rollschuhe? Das muss gelernt sein. Die Dinger lassen sich schlechter lenken als ein Auto ohne Servolenkung. Die Herausforderung nicht hinzufallen, beschäftigt einen dermaßen, dass man alles um sich vergisst. Das Gute dabei: Die anderen sahen genau so bescheuert aus wie meine Wenigkeit.

 

Spontanaktionen sind ja bekanntlich die geilsten…
Kennt ihr das: Ihr habt euch morgens für ein Outfit entschieden, fandet es richtig geil und irgendwann im Laufe des Tages habt ihr null Plan, weshalb ihr euch dafür entschieden hattet?!?
Dieses Gefühl hatte ich das ein oder andere Mal. Richtig schlecht ist es, wenn ihr überhaupt keine Zeit habt, ins Hotel zurück zufahren. Am Mittwoch war genau diese Situation. Eine Stunde Zeit und das Outfit war beschissen. Wie gut, dass die Friedrichstraße einen Katzensprung entfernt war und Zara Sale hatte. Neuer Look in 5 Minuten und meine Wenigkeit war mega happy. Ich glaube, so mache ich das jetzt öfter. Und der Mantel, den ich mir gekauft hatte, ist mehr als perfekt.

Bad Things

Biester…. zieht eure Krallen wieder ein…

Auch zur Fashionweek ist nicht immer alles wundervoll. Manche Menschen und auch Situation sind einfach nur mehr als nervig.
Manchmal bin ich erstaunt, wie abgebrüht und steif manche in der Fashionbranche sind. Oft auch in der Blogger-Szene. Kannst du nichts vorweisen, bist du für so manch eine Person nichts wert. Versteht mich nicht falsch, ich spreche hier von einer kleinen Ausnahme an charakterlich unattraktiven Menschen, die, und da bin ich mir sicher, jeder kennt. Ich finde in dieser Branche ist Platz für so gut wie jeden. Das Tolle beim Bloggen ist doch, dass ich nicht wie meist bei meinem Arzt oder Friseur nur zu einem gehe. Nein, ich kann mir meine Fashion-Inspirationen bei ganz vielen Bloggern holen. Die Szene, so schön sie manchmal auch scheinen mag,realisiert das scheinbar nicht. Es ist ein knallhartes Business, in dem nicht immer Hand in Hand gearbeitet wird. Nein, so manch einer missgönnt einem den Erfolg und würde, da bin ich mir sicher, über Leichen gehen. Das Ganze fängt schon bei kleinen Fragen bezüglich Reichweite und Followern an. Die ganzen Antworten wie „Du musst aktiv sein“ oder „Du musst unbedingt gute Bilder posten“ gehen mir tierisch auf den Sack. Als würden wir das nicht schon alle machen. (Kurze Info an die Mädels, die ihrem Erfolg so skrupellos und unmenschlich verfolgen: Ihr werdet mit solch einem oberflächlichen Charakter niemals glücklich.) Warum kann man sich nicht über den Erfolg einer anderen Person freuen? Warum behält man wertvolle Tips für sich? Ich kann es einfach nicht verstehen, dass manche Menschen so sind. Mal abgesehen davon, dass die Launen von so manchen Bloggern nicht nachzuvollziehen sind. Erschreckend unfreundlich und unverschämt.
Gottseidank ist nur eine kleine Zahl der Fashionistas so bekloppt und abgebrüht, sonst würde ich mir den Stress nicht antun.

Ich konzentriere mich auf den Kreis von Bloggern, der entspannt und glücklich über die Möglichkeiten, die wir bekommen, ist.

Schön ist es aber auch, wenn man ein paar Infos bekommt, die man noch nicht auf dem Schirm hatte. Mittlerweile ist es immer gängiger für Werbung bei Instagram zu bezahlen. Das an sich ist nichts neues. Ich meine im Großen und Ganzen ist ja genau das unser Job. Aber das auch wir Blogger für Werbung bezahlen war mir neu. Das bedeutet, du bekommst ein Shoutout auf einer größeren Seite und zahlst einen gewissen Betrag dafür. Ähnlich wie es auch bei Facebook von statten geht. Eine interessante Strategie, echte Follwer zu erreichen und die eigene Reichweite zu steigern. Ich war überrascht, auf solch offene Worte zu stoßen. Lasst mich wissen, was ihr davon haltet.

Über meinen Showbericht dürft ihr euch in ein paar Tagen freuen.

Danke fürs Lesen

Patrick

Allgemein, Fashion, Outfitpost

Berlin Fashion Week Outfit #1

23. Januar 2016

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Wenn es etwas gibt, das dieses Jahr mehr als funktioniert, dann sind das Leder und Camouflage. Momentan bin ich auf der Fashion Week in Berlin unterwegs und sehe kaum etwas anderes. Der Hype um die beiden Looks war nicht zu übersehen. Ob auf den Shows (wie bei Dimitri und Sadak) oder bei den Fashionista-Gästen, so gut wie jeder setzt zur Zeit auf Leder oder den Tarn-Style.

Ihr wisst ja: Entscheidungen zu treffen ist definitiv nicht meine Stärke. Ich entschied mich daher für eine Kombination aus beidem. Beide Styles sind lässige Streetstyle-Looks, die leicht und stylisch miteinander funktionieren.

Danke an das Team von Häberlein & Maurer: Ich stehe auf meinen neuen GUESS-Look.

 

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Was ich sonst auf der Fashion Week erlebt habe, welche Shows und Dramen meine Woche beeinflussten und wen ich dort bitte nicht mehr sehen muss, könnt ihr in ein paar Tagen in meinem Fashion Week-Bericht lesen.

 

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Allgemein, Fashion, Outfitpost, Persönliches

Designer Pieces – Der ewige Kampf zwischen Vernunft und Leidenschaft

17. Januar 2016

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Wer kennt es nicht: Es gibt doch immer wieder neue tolle Pieces, die wir in unserem Kleiderschrank sehen möchten. Leider sind das oftmals genau diese Dinge, die unseren Kontostand nicht unbedingt fördern. Ich muss zugeben, dass ich mittlerweile mein Geld für diese Dinge bedachter ausgebe. Das liegt zum einen an meinem Freundeskreis, der mich immer wieder daran erinnert, dass 600 € für ein Paar Schuhe total übertrieben sind, und zum anderen weil ich älter werde und auch an die Zukunft und deren finanzielle Sicherheit denken muss. Hätte mich vor 2 Jahren jemand gefragt, ob ich 1.000 € lieber anlege oder für eine schöne Tasche ausgebe, hätte ich mich definitiv für die Tasche entschieden. Mittlerweile müsste die Tasche mehr als perfekt sein, damit ich diese Summe mal einfach so dafür ausgebe. Dennoch habe ich manchmal, nennen wir es mal, kurze Aussetzer in meinem Kopf, in denen es einfach über mich kommt und ich etwas unbedingt haben muss. Ihr solltet das echt mal erlebt haben, also mich in so einem Shopping-Moment. „Komm, gönn dir mal was“ oder „oh Gott, die kosten nur 300€, 50% reduziert“ und „du arbeitest so hart“ sind dabei noch die geringsten Gedanken. Ein Schauspiel, in dem nicht mehr viel zur Einkaufssucht fehlt. Ich versuche mich immer wieder mir selbst gegenüber zu rechtfertigen. Wie läuft das bei euch so ab? Habe nur ich manchmal einen Schaden oder bin ich nicht alleine? Normalerweise habe ich mich relativ gut im Griff. Es gibt nur zwei Zeiten im Jahr, in denen ich mir etwas kostspieligeres gönne: Die eine ist die Weihnachtszeit. Mein Weihnachtsgeld hat genau einen Zweck: Ein Designerstück für mich, für mich ganz alleine. Der zweite Anlass ist mein Birthday. Wer will denn bitte keine schönen Stücke zum Geburtstag. Zu Weihnachten und Geburtstagen suche ich mir immer wieder ein Teil raus. So wissen alle, was ich mir wünsche und ich bekomme kein Zeug geschenkt, das ich nicht unbedingt brauche. Das ist für mich die größte Freude.

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2015 endete für mich mit schönen neuen Schuhen: Wundervolle Sneaker von Valentino im Camouflage-Look. Ich hatte sie schon länger im Auge. Auch wenn sie extrem teuer waren und ich Angst habe sie zu tragen, sind sie aus meinem Kleiderschrank nicht mehr wegzudenken. Was war euer letztes heißes Teil, das eigentlich zu teuer war?

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Allgemein, Persönliches

Zeit für mich…

11. Januar 2016

IMG_0841Zeit für mich…. Drei kleine Wörter, die alles Essentielle in unserem Leben bedeuten können. In einer  Welt, in der wir (dazu zähle ich mich natürlich ganze vorne mit) dauer-online und immer zu erreichen sind, ist genau diese fast nicht mehr vorhanden. Ich merke immer wieder aufs Neue, dass genau diese wichtige Sache für mich bedeutender denn je wird. Der Weihnachtsstress, der wohl an keinem von uns abprallt, die Verpflichtungen, die man sich teils selbst aufhaltst, weil man sich den Verwandten und Freunden verpflichtet fühlt und nicht zu letzt das Wetter, das doch sehr zu wünschen übrig lässt. All diese Punkte, ließen mich nachdenken.

Ich höre immer wieder, dass viele Bekannte und Freunde zu Weihnachten und auch von Ihrem Leben gestresst, genervt und unmotiviert sind.

Ich erzähle euch heute, wie ich versuche mein Leben positiv und ausgeglichen zu gestalten.

Mein Weihnachtsfest vor zwei Jahren beispielsweise:

Ich fühlte mich ausgelaugt, meine Launen die von hoch bis tief eher an einen Verrückten erinnerten, der Blog, der nicht im geringsten aussah, wie ich es gerne gehabt hätte, einen Full-time Job, der um die Weihnachzeit stressiger denn je war… Das alles machte mich fertig.

Eines war mir klar: Ich wollte über Weihnachten nicht zu erreichen sein.

Ein Weihnachten nur mit meinem Freund, meinen Katzen und schlussendlich mit MIR.. Nun ja, wie sagst du das der Verwandtschaft?!?

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Ich liebe meine Eltern. Wenn wir etwas schon immer gut konnten, dann offen miteinander sprechen, weshalb sie diese Entscheidung auch gut nachvollziehen und respektieren konnten.

Für mich stellte sich heraus, dass genau diese bewusste Entscheidung definitiv die richtige war. Es war entspannend, drei Tage ausschließlich mit meinem Freund zu verbringen. Keine große Feier mit Verwandten, die einen das ganze Jahr über weder sehen noch wirklich kennen. Meine Familie besteht aus meinen Eltern, Großeltern und Freunden, die ich über alles liebe und schätze. Ehrlich gesagt würde ich die meisten Verwandten von mir auf der Straße nicht einmal erkennen.

Versteht mich nicht falsch, ich wünsche allen nur das Beste. Aber für mich heißt Familie, Menschen die ich liebe. Das sind nun mal in meinem Fall nicht Tantchen und Onkel, sondern meine Freunde, die einen festen Grundstein in meinem Leben bilden.

Genau auf diese konzentriere ich mich. Ich merke, wer mir gut tut und wer eben nicht. Ich treffe immer häufiger klare Entscheidungen. Manchmal eben auch gegen Personen, die einmal stark in meinem Leben vertreten waren. Manchmal sollte man nicht versuchen sich auf Biegen und Brechen anderen Personen anzupassen oder Freundschaften aufrecht zu erhalten, wenn diese eigentlich keine mehr sind. Man verändert sich, wird erwachsen und strebt neue Dinge im Leben an. Ich bin der festen Überzeugung, dass eine gute Freundschaft ohne grundlose Anstrengungen und Verstellungen funktionieren kann.

Diese Umstrukturierung in meinem Alltag und in meinem Leben erleichtert es mir positiv zu denken. Ich werde oft gefragt, wie ich es schaffe, immer gut gelaunt und positiv zu sein. Natürlich liegt das zum einen an dem Naturell der jeweiligen Person, zum anderen weiß ich, wem ich gut tue und eben auch wer mir gut tut. Ich versuche auf meinen Körper zu hören, ich muss nicht überall dabei sein. Die Furcht eventuell etwas zu verpassen, musste ich erst lernen zu ignorieren. Denn genau diese Angst, nimmt uns oft die Möglichkeit zu erkennen, wann wir auf unseren Körper hören sollten. Mein Freund bestärkt mich unheimlich in dem, was ich tue, mit meinen Freunden kann ich lachen wie auch weinen. Menschen mit denen man Gefühle wie Leid und Freude teilen kann.

Natürlich gibt es Ereignisse im Leben, die man nicht vorhersehen oder bestimmen kann, diese meine ich hier auch nicht.

Was ich euch sagen möchte: Lebt eure Entscheidungen und euer Umfeld bewusster. Hört auf euren Körper und zieht euch zurück, wenn euch danach ist.

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Allgemein, Beauty

Schöne Weihnachten

1. Dezember 2015

Ho Ho Ho

Heute spiele ich Weihnachtsmann für euch xD….
Wer von euch liebt denn keine Geschenke? Oder generell die Weihnachts- oder Winterzeit.
Geschenke bekommen – Geschenke verschenken. Einfach eine schöne besinnliche Zeit, in der man den wichtigen Personen im Leben ein Lächeln ins Gesicht zaubern möchte.

Ihr wollt bestimmt wissen, was es denn schönes zu gewinnen gibt!?!?

Flaconi.de hat mir zwei schöne Beauty-Produkte zur Verfügung gestellt, die ich nun an zwei von euch verlosen möchte.
Zum einen gibt es einen Herrenduft von Jil Sander. Um genau zu sein: Strictly von Jil Sander (mehr Infos zu dem Duft auf Flaconi.de). Zum anderen eine „feel pretty box“ für die Frauen unter uns (Infos zur Box auf Flaconi.de): eine Überraschungsbox mit tollen Dingen, die Frauen eben so brauchen.

Was ihr dafür tun müsst?

Die Beauty-Produkte werden auf Facebook verlost.

Ihr müsst natürlich meinem Blog auf Facebook folgen, den Beitrag mit dem Gewinnspiel liken, teilen und mir darunter kommentieren, welches der zwei Produkte ihr gerne hättet.

Die Gewinner werden an Nikolaus (6. Dezember) auf Facebook bekannt gegeben.

HIER FINDET IHR DAS GEWINNSPIEL AUF MEINEM FACEBOOK ACCOUNT

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Viel Glück meine Lieben.

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